In Geesthacht wird am Samstag, 22. August 2026, der Ernstfall geprobt: Im Bereich der Sporthalle der Alfred-Nobel-Schule bauen Einsatzkräfte des Kreises Herzogtum Lauenburg einen Betreuungsplatz für 250 Menschen auf. Die Übung ist Teil von zwei Katastrophenschutzübungen, die an diesem Tag im Kreis stattfinden.
Nach Angaben der Stadt Geesthacht nehmen in der Stadt etwa 30 Einsatzkräfte teil. Beteiligt sind Führungs- und Betreuungseinheiten des Kreises sowie die Regieeinheit Technik und Infrastruktur. Parallel wird bei Ratzeburg eine Wald- und Vegetationsbrandübung durchgeführt.
Sperrungen rund um die Sporthalle
Für die Dauer der Übung wird der Parkplatz vor der Sporthalle einseitig gesperrt. Zusätzlich gilt in der Grenzstraße ein absolutes Parkverbot. Anwohnerinnen, Anwohner und Besucher sollten deshalb damit rechnen, dass Parkmöglichkeiten in dem Bereich vorübergehend eingeschränkt sind.
Im Zusammenhang mit dem Übungsgeschehen können außerdem Sondersignale und Blaulicht eingesetzt werden. Dabei handelt es sich laut Stadt um eine geplante Katastrophenschutzübung, nicht um einen realen Großeinsatz.
Wofür ein Betreuungsplatz gebraucht wird
Ein Betreuungsplatz wird bei einem echten Einsatz eingerichtet, wenn eine große Zahl unverletzter oder leicht verletzter Menschen vorübergehend untergebracht werden muss. Als mögliche Lagen nennt die Stadt Großbrände, Hochwasser oder langanhaltende Stromausfälle.
Mit dem Aufbau in Geesthacht trainieren die beteiligten Einheiten Abläufe der vorbereitenden Katastrophenabwehrplanung. Die Übung findet zeitgleich mit der Brandübung bei Ratzeburg statt.