Ein Fund in einer Wohnung hat am Mittwochabend in Geesthacht einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Mehrere Streifenwagen rückten an, nachdem Rettungskräfte bei einem medizinischen Notfall eine vermeintliche Schusswaffe entdeckt hatten.
Rettungsdienst zieht sich zurück
Nach Angaben der Leitstelle war zunächst der Rettungsdienst wegen eines medizinischen Notfalls alarmiert worden. Als die Einsatzkräfte die betreffende Wohnung betraten, sahen sie dort eine Waffe. Sie zogen sich daraufhin sofort zurück und verständigten die Polizei.
Die Polizei rückte anschließend mit mehreren Streifenwagen an. Die Situation wurde wegen des möglichen Vorhandenseins einer Schusswaffe zunächst als ernst eingeschätzt.
Entwarnung nach Überprüfung
In der Wohnung stellten die Beamten fest, dass es sich nicht um eine echte Schusswaffe, sondern um eine ungefährliche Spielzeugwaffe handelte. Damit konnte die Polizei Entwarnung geben.
Nach den vorliegenden Angaben wurde niemand bedroht oder verletzt. Weitere Folgen des Einsatzes nennt der Bericht nicht.
Über den Fall berichtete NDR am 27. August 2026. Der Einsatz ereignete sich am Mittwochabend zuvor in Geesthacht im Kreis Herzogtum Lauenburg.