Geesthacht/Kreis Herzogtum Lauenburg. Mehr als 200 Einsatzkräfte bereiten sich am Samstag auf unterschiedliche Katastrophenlagen vor. Bei der Großübung im Kreis Herzogtum Lauenburg wird in Geesthacht der Aufbau eines Betreuungsplatzes für bis zu 250 Menschen trainiert. Beteiligt sind Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdienst und weitere Organisationen.

Betreuung für Menschen in Notlagen

Ein solcher Betreuungsplatz kommt zum Einsatz, wenn viele Menschen zwar unverletzt oder nur leicht verletzt sind, aber vorübergehend untergebracht werden müssen. Als mögliche Szenarien nennt der Kreis einen Großbrand, Hochwasser oder einen länger andauernden Stromausfall.

Im Mittelpunkt der Übung steht die Zusammenarbeit der verschiedenen Einsatzkräfte und Organisationen. Die Beteiligten proben damit Abläufe, die im Ernstfall schnell funktionieren müssen. Der Aufbau in Geesthacht ist Teil einer parallel stattfindenden kreisweiten Übung.

Waldbrand-Szenario bei Ratzeburg

Bei Ratzeburg wird unter anderem ein Wald- und Vegetationsbrand simuliert. Dort üben die Einsatzkräfte außerdem die Entnahme von Löschwasser aus offenen Gewässern und die Förderung von Wasser über lange Strecken.

Für die Übung wird am Samstag unter anderem die Farchauer Liegewiese gesperrt. Rund um den Fredeburger Forst kann es außerdem zu Straßensperrungen kommen. Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmende müssen dort mit Einsatzfahrzeugen sowie Blaulicht und Martinshorn rechnen.

Die Angaben stammen aus einem Bericht von NDR – Herzogtum Lauenburg, der am 21. August 2026 um 8.57 Uhr veröffentlicht wurde.