Wie tolerant ist unser Alltag? Mit dieser Frage beschäftigt sich die mobile Ausstellung „ToleranzRäume“, die Ende August nach Geesthacht kommt. Der begehbare Ausstellungscontainer steht vom 28. August bis zum 7. September 2026 vor dem Geesthachter Rathaus. Der Besuch ist kostenlos, die Ausstellung frei zugänglich.

Die Präsentation soll Besucherinnen und Besuchern neue Perspektiven auf Toleranz und auf die Lebenswelten anderer Menschen eröffnen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie respektvolles Miteinander im täglichen Leben gelingen kann. Dabei richtet sich das Angebot an Menschen jeden Alters.

Interaktive Stationen laden zum Nachdenken ein

Der Container ist von allen Seiten offen und kann betreten werden. Im Inneren geht es um die Geschichte der Toleranz. Die Außenwände greifen das Thema unmittelbar auf und sollen zur persönlichen Auseinandersetzung anregen. An mehreren Stationen werden Beispiele für respektvolles Zusammenleben gezeigt.

Interaktive Elemente ermöglichen es den Gästen außerdem, das eigene Verhalten in bestimmten Situationen zu prüfen. Die Ausstellung will damit nicht nur Informationen vermitteln, sondern auch Denkanstöße geben: Wie begegnen Menschen einander mit Respekt? Und wo können Grenzen von Toleranz liegen? Die Besucher sollen Inspiration erhalten, sich selbst für mehr Respekt und gesellschaftliche Toleranz einzusetzen.

Führungen im September und Veranstalter

Offene Führungen sind am 1., 2. und 3. September jeweils um 12 Uhr vorgesehen. Wer eine Führung zu einem anderen Zeitpunkt anfragen möchte, kann sich per E-Mail an [email protected] wenden.

Umgesetzt wird das Projekt vom Verein Toleranz-Tunnel e.V. gemeinsam mit der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus, kurz KlgA e.V. Nach Geesthacht kommt die mobile Wanderausstellung im Rahmen einer bundesweiten Tournee. Möglich wurde der Halt laut Stadt in Zusammenarbeit mit dem GeesthachtMuseum.

Geesthacht verweist auf bestehende Angebote

Die Stadt Geesthacht verbindet die Ausstellung mit bereits bestehenden Angeboten für mehr Toleranz. Genannt werden unter anderem Beteiligungsmöglichkeiten im Jugend- und Seniorenbeirat, Sprechstunden der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und des Frauenbeirats sowie Kulturangebote mit Ausstellungen, Vorträgen und Lesungen.

Auch die Volkshochschule und das GeesthachtMuseum greifen nach Angaben der Stadt unterschiedliche Lebenswelten, Demokratiebildung und das Thema Femizide auf. Das Theaterstück „Die Räuber“ in moderner Fassung beschäftigt sich mit Ausgrenzung und fehlender Kommunikation in der Gesellschaft. Der app-basierte Rundgang „FAIRLaufen“ thematisiert globale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit.

Bei den Datumsangaben gibt es eine Unklarheit in der Mitteilung: Zu Beginn wird eine Eröffnung vom 27. August bis 7. September genannt, später nennt die Stadt als Ausstellungszeitraum den 28. August bis 7. September. Für den Besuch sollten Interessierte deshalb gegebenenfalls die Stadt oder die Touristinformation kontaktieren.